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Berlins teuerste Bezirke

Montag, November 17th, 2014
Berliner Eigentumswohnungen werden immer teurer! Besonders die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Pankow sind von der Explosion der Kaufpreise stark betroffen: Hier sind für Immobilienkäufer kaum noch Schnäppchen drin!
 

Denn wer sich eine Wohnung in einem dieser beliebten Bezirke kaufen möchte, der sollte die Taschen ordentlich voll haben: Eine gebrauche Eigentumswohnung kostet hier durchschnittlich mehr als 2.000 Euro pro Quadratmeter!

Anders sieht es hingegen im Bezirk Spandau aus: Wer eine Immobilie im Westen von Berlin erwerben möchte, der findet hier Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von circa 1.049 Euro. Das geht aus dem Kaufpreisspiegel hervor, den die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin-Hannover (LBS Nord) veröffentlicht hat. Die Grundlage sind hierbei die Verkaufsangebote in den Berliner Tageszeitungen für Wohnungen in der Größe zwischen 60 und 120 Quadratmetern.

Friedrichshain-Kreuzberg: teuerste Bezirk von Berlin

Demnach werden die höchsten Durchschnittspreise für gebrauchte Eigentumswohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg verlangt. Hier liegt der derzeitige Quadratmeterpreis bei circa 2.140 Euro. Doch es geht noch besser: Die Spitzenpreise liegen in diesem Bezirk sogar bei 2.649 Euro!

Mitte: liegt auf dem zweiten Platz

Zu dem zweitteuersten Bezirk von Berlin zählt Mitte. Hier gibt es die typischen Angebotspreise von 2.050 Euro pro Quadratmeter, aber auch Höchstpreise von knapp 3.000 Euro pro Quadratmeter.

Pankow: ebenfall teuer

Ähnlich sieht das Ganze auch in Pankow aus. Die Durchschnittspreise haben sich hier bei 2.250 Euro verankert. Aber es gibt auch Spitzenwerte, in einer Höhe von 2.634 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Pankow mit Friedrichshain-Kreuzberg fast gleich auf.

Die Studie bestätigt zudem, dass in allen drei Bezirken ein Berliner Durchschnittshaushalt mehr als das Sechsfache seines Jahreseinkommens aufbringen, um eine Wohnung aus dem Bestand zu erwerben.

Lichtenberg: eine mögliche Alternative

Wer mit diesen Preis-Entwicklungen nicht mithalten kann, der sollte sich lieber eine Wohnung in einem anderen Bezirk von Berlin suchen. Ein mittleres Preisniveau herrscht beispielsweise in dem Bezirk Lichtenberg. Hier liegt der Quadratmeterpreis für eine Wohnung bei 1.406 Euro.

Tempelhof-Schöneberg sind mit einem Preis von 1.611 Euro pro Quadratmeter wesentlich preiswerter, als Friedrichshain-Kreuzberg oder auch Mitte.

Auch in Steglitz-Zehlendorf sieht die Wohnsituation derzeit besser aus: Immobilienkäufer müssen hier mit einem Preis von 1.656 Euro pro Quadratmeter rechnen. Das bedeutet, dass Käufer für eine gebrauchte Eigentumswohnung in Steglitz-Zehlendorf etwa das Vier- bis Fünffache ihres Jahreseinkommens aufwenden müssen.

Hier der Link dazu:

news.immobilo.de/2014/10/29/berlins-teuerste-bezirke

Bis zu 7500 Euro je Quadratmeter – FOCUS-Online-Test: Was kosten 80 Quadratmeter Wohnung in deutschen Großstädten?

Montag, September 15th, 2014
Der Mietanstieg in den deutschen Großstädten verlangsamt sich, doch zum Kaufen werden Wohnungen immer teurer. Was kostet eigentlich eine Wohnung in Berlin, München und Co.? FOCUS Online hat den Test gemacht.

Wer eine Wohnung kaufen möchte, kommt in deutschen Großstädten mit dem Sparen kaum noch hinterher. Seit Jahren steigen die Preise für Eigentumswohnungen rasant. Die einen kaufen lieber, weil sie steigende Mieten fürchten. Die anderen wittern Inflationsgefahren und wollen ihr Geld in Substanz anlegen. Und in beiden Gruppen wird die Nachfrage durch niedrige Zinsen zusätzlich angeheizt.

Die teuerste Stadt ist und bleibt München. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag 2013 bei knapp 4800 Euro pro Quadratmeter. Seit 2008 ist er um knapp 2000 Euro angestiegen. Damals waren die Wohnungen in München mit 2.800 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise günstig. Überraschend: Hinter der bayrischen Landeshauptstadt kommt nicht etwa Hamburg, sondern Garmisch-Partenkirchen als zweitteuerste Stadt der Bundesrepublik. Und wer sich in Freiburg eine Wohnung kaufen will, muss im Schnitt auch noch 3.300 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

Bei all diesen Angaben handelt es sich immer um Durchschnittswerte. FOCUS Online wollte es genau wissen und begab sich in den elf größten deutschen Städten auf Wohnungssuche.

Gesucht wurde die folgende Musterwohnung:

– zentral gelegen – möglichst in Innenstadtnähe;

– rund 80 Quadratmeter;

– mit Balkon.

Die Suche erfolgte auf großen Internet-Plattformen wie Immoscout, Immowelt oder großen Regionalportalen.

 

Bekanntheit und Image beeinflussen Kaufpreise

Wer in Berlin wohnen möchte, hat viele Auswahlmöglichkeiten. Allein im Bezirk Mitte gab es in dieser Woche 15 Wohnungsangebote zum Kauf. Zentraler geht es kaum noch.

410.000 Euro kostet in Berlin die teuerste 80-Quadratmeter-Wohnung. Die günstigste liegt bei 220.000 Euro. Der Mittelwert aller dort verfügbaren Immobilien, die den Suchkriterien entsprechen, liegt bei knapp 350.000 Euro. Für die Stadtteile Prenzlauer Berg und Friedrichshain sind ähnlich viele Inserate zu finden. Obwohl die Lage ebenfalls sehr zentral und nicht weit von bekannten Plätzen wie dem Alexanderplatz entfernt ist, sind die Preise hier schon günstiger. Die teuerste Wohnung kostet 387.000 Euro, die Günstigste 149.000 Euro. Der Preisunterschied lässt sich durch Lageunterschiede und Sanierungsstand erklären. Die Durchschnittskosten für eine 80 Quadratmeter Wohnung liegt in diesen drei Bezirken bei rund 290.000 Euro. 

In Hamburg sind Wohnungen in den ausgewählten Kategorien für Preise zwischen 239.000 und 654.000 Euro zu haben. Zwischen Stadtteilen wie St. Pauli, Eimsbüttel oder Uhlenhorst variieren die Preise aufgrund der Bekanntheit und Beliebtheit des Viertels. Der Mittelwert liegt bei knapp 370.000 Euro.

München ist mit Abstand die teuerste Stadt im Test. Günstig kann man hier in der gewählten Kategorie keine Wohnung nennen. 300.000 Euro müssen Interessenten mindestens in die Hand nehmen. Ab 400.000 Euro geht es dann aber erst richtig los. In einzelnen Fällen wird das 80-Quadratmeter-Domizil sogar zu einem stolzen Preis von knapp 600.000 Euro angeboten. Das sind unfassbare 7500 Euro pro Quadratmeter.

 

In Leipzig günstig zu kaufen

Deutlich preiswerter ist der Immobilienerwerb im Ruhrgebiet: knapp 200.000 Euro für eine Wohnung in Dortmund erscheinen direkt passabel. Die Preise hier haben sich in den vergangenen Jahren kaum verändert, Preissteigerungen gab es nur selten.

Von den getesteten Städten fällt besonders Leipzig ins Auge. In den letzten drei Jahren sind die Preise in der Stadt leicht gestiegen. Trotzdem sind die Wohnungen hier im Vergleich zum Bundestrend extrem günstig. Wer ein Budget von 90.000 Euro hat kann dafür schon eine Dreizimmer-Wohnung mit 79 Quadratmetern und Balkon bekommen. Teurer geht es natürlich auch: auf bis zu 250.000 Euro. Im Vergleich zu anderen Städten ist das immer noch ein Schnäppchen.

 

Webseite:

http://www.focus.de/immobilien/kaufen