Chromaticus Immobilien-Blog
Neuigkeiten und Facts zu Immobilien

Nebenkosten: Mieter dürfen sich an Werten der Nachbarn orientieren

April 18th, 2014
Sie sorgen seit jeher für Unstimmigkeiten bei Mietern: Heizkosten. Gerade in Mehrfamilienhäusern sind sie mitunter sehr schwer nachvollziehbar – kein Wunder, werden in der Regel nur die eigenen Verbrauchswerte angegeben. In einem aktuellen Urteil wurde nun klargestellt, dass Mieter auf Nachfrage künftig auch die Verbrauchswerte ihrer Nachbarn erfahren dürfen.

Es ist das Recht eines jeden Mieters, zu erfahren, wie viel Heizenergie ihre Nachbarn verbraucht haben – nur auf diese Weise können sie Angaben zum Gesamtverbrauch in der Betriebskostenabrechnung überprüfen. Zu diesem Schluss kam kürzlich laut Medienberichten das Landgericht Berlin. Was dabei den Datenschutz angeht, so muss der Vermieter entsprechende Angaben in den Unterlagen im Zweifelsfall schwärzen. Read the rest of this entry »

Hausbau Planen

April 18th, 2014

Wir haben leider noch nicht viel Zeit mit Ihren Ratgebern verbringen können, konnten also noch nicht herausfinden, wie wir die Informationen zum Thema Hausbau auf die Themen Wohnungskauf und Aus- oder Umbauübertragen koünnen.

Wahrscheinlich wird es wohl auf die Analyse der Handwerkerleistungen und Preise hinauslaufen, oder?

Meine Frage nun…

Haben Sie ein paar Tipps, wie wir Ihr geballtes Hausbau-Wissen auf unser angedachtes Projekt Wohnung kaufen, Wohnung umbauen oder Wohnung ausbauen übertragen können? Read the rest of this entry »

Logistikmarkt: Rekord-Flächenumsatz katapultiert Frankfurt

April 18th, 2014

Frankfurt am Main – Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Marktgebiet des Großraums Frankfurt insgesamt 251.000 m² Logistik- und Lagerflächen umgesetzt. Damit bewegt sich das Ergebnis auf dem gleichen Niveau wie im Rekordjahr 2011 (252.000 m²) und unterstreicht die seit Ende 2012 zu beobachtende dynamische Entwicklung. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Mit einem Flächenumsatz von 126.000 m² wurden im zweiten Quartal nahezu gleich viele Logistik- und Lagerflächen vermarktet wie in den ersten drei Monaten des Jahres“, erläutert Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Die Umsatzsteigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum beläuft sich auf stolze 41 %.“ Der langjährige Durchschnitt des Flächenumsatzes im ersten Halbjahr wurde sogar um 43 % übertroffen. Im bundesweiten Vergleich der bedeutenden Logistikstandorte setzte sich Frankfurt damit im laufenden Jahr an die Spitze. Gleichzeitig verzeichnete die Rhein-Main-Metropole auch den höchsten Umsatzzuwachs aller großen deutschen Ballungsräume. Ein wesentlicher Grund dieser sehr positiven Entwicklung ist auch die lebhafte Bautätigkeit von Eigennutzern, die fast die Hälfte zum registrierten Gesamtumsatz beigetragen haben.  Read the rest of this entry »

Kaufen ist unter Umständen günstiger als mieten

April 18th, 2014
In zahlreichen Städten sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark gestiegen, gleichzeitig verharren die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung auf niedrigem Niveau. Unter Umständen kann der Kauf und die Finanzierung einer Immobilie günstiger sein als die monatliche Miete. Wo dies der Fall ist, hat Stiftung Warentest untersucht.

Verbraucher stellen sich früher oder später die Frage, ob es angesichts immer weiter steigender Mietpreise noch lohnt, eine Wohnung zu mieten oder ob es sich nicht doch rechnet, eine Immobilie zu kaufen. Dies gilt vor allem in Großstädten. Jetzt gibt ein großer Vergleich von Finanztest Auskunft darüber, in welchen Städten sich ein Kauf lohnt. Gerade in den Ballungszentren und den Metropolen sind in vielen Fällen die Mieten besonders teuer. Der Kauf einer Immobilie ist also immer interessanter, gerade wenn die Zinsen niedrig sind wie aktuell. So rechnen die Experten vor, dass etwa in Frankfurt der Kauf einer Wohnung monatlich Geld einspart, statt sie zu mieten. In München dagegen liegen die Mieten ebenfalls hoch, dennoch lohnt sich hier in vielen Fällen der Kauf nicht. Read the rest of this entry »

Die Zukunft Berlins: Das Stadtentwicklungskonzept 2030

April 18th, 2014
Im Berliner Rathaus fand vor Kurzem eine Diskussionsrunde rund um das Thema Stadtentwicklung in Berlin bis 2030 statt, zu der der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) eingeladen hatte. An der öffentlichen Veranstaltung konnte jeder teilnehmen, der Interesse am Thema hatte. Doch was sind die Ergebnisse des „Stadtforums 2030“, und was steckt eigentlich hinter dem Konzept?

Das Stadtforum dient als öffentliche Diskussionsplattform und ist ursprünglich nach der Wiedervereinigung errichtet worden, um den Zusammenschluss Ost- und West-Berlins städtetechnisch zu planen. Bis 2014 beschäftigt es sich unter dem Namen „Stadtforum 2030“ mit dem Stadtentwicklungskonzept 2030 und soll von Workshops und Gesprächen mit Experten begleitet werden. Die erste Sitzung fand nun vor Kurzem unter dem Motto „Wo steht Berlin, wohin geht Berlin?“ statt und beschäftigte sich mit den Zukunftsperspektiven Berlins. Read the rest of this entry »

Immobilienerwerb – Worauf Verbraucher beim Hauskauf achten müssen

April 17th, 2014
 

Angesichts der Unsicherheit an den Finanzmärkten setzen viele Deutsche auf „Betongold“. Doch auch Erwerb und Besitz von Immobilien haben ihre Tücken. Mit diesen Regeln lassen sich Überraschungen vermeiden.
Der Trend zum Hauskauf ist ungebrochen. Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses und sehen darin eine sinnvolle Kapitalanlage. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Käufer einige Regeln beachten. Robert Litwak, Immobilienfachmann und Geschäftsführer von „vermietsicher.de“, gibt fünf grundlegende Tipps:
  • 1. Mängel an der Immobilie vor dem Kauf erkennen

„Bevor eine Wohnung oder ein Haus erworben wird, hat eine gründliche Besichtigung des Objektes oberste Priorität. Schließlich will niemand die Katze im Sack kaufen und erst im Nachhinein etwaige Mängel aufdecken. Dabei kommt der Lage eine absolute Schlüsselfunktion zu. Ist die Verkehrsanbindung günstig? Sind in der Nachbarschaft weitere Bebauungen in Planung? Lassen Autobahnen oder stark befahrene Straßen in der Umgebung auf Lärmbelästigungen schließen? Diese Kriterien haben erheblichen Einfluss auf den Wert einer Immobilie. Bei der Vermietung können sie unter Umständen zu niedrigeren Einnahmen führen als erwartet.“

  • 2. Nebenkosten nicht aus den Augen verlieren

„Ist die Wunschimmobilie gefunden und der Kaufpreis angemessen, gilt es, auch die anfallenden Nebenkosten von rund zwölf Prozent des Preises im Blick zu behalten. Kostet eine Immobilie zum Beispiel 300 000 €, müssen Nebenkosten in Höhe von 36 000 € einkalkuliert werden. Diese setzen sich zusammen aus den Kosten für den Makler (zwischen drei und sieben Prozent), der Grunderwerbssteuer (zwischen 3,5 und fünf Prozent, je nach Region) sowie den Notarkosten (1,5 Prozent), die in aller Regel auch die Kosten für die Eintragung ins Grundbuch enthalten (0,5 Prozent). Nur wer diese zusätzlichen finanziellen Aufwendungen von vornherein in seinem Budget berücksichtigt, wird beim Kauf kein blaues Wunder erleben.“

  • 3. Konditionen der Banken vergleichen

„Nachbarn oder Arbeitskollegen sind nicht die richtigen Berater, wenn es um die Auswahl einer Bank geht. Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse und finanzielle Möglichkeiten, denen Banken mit verschiedenen Angeboten entgegenkommen können. Daher ist es ratsam, sich im Vorhinein bei verschiedenen Kreditinstituten über die Bedingungen zu informieren und verschiedene Angebote zu vergleichen. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass die Interessen von Verbraucher und Bank völlig gegensätzlich sind: Während für den Kreditinteressenten eine günstige Finanzierungbei hoher Flexibilität im Vordergrund steht, bevorzugen Banken einen geringen Spielraum der Kunden und hohe Zinsen.“

  • 4. Augen auf bei der Mieterwahl

„Da die Zuverlässigkeit des Mieters letztlich darüber entscheidet, ob der Neu-Vermieter seinen Kredit an die Bank zurückzahlen kann, sollte dieser sorgfältig gewählt werden. Neben dem persönlichen Eindruck, der unbedingt positiv ausfallen sollte, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die dem Eigentümer helfen, mehr über den Wohnungssuchenden zu erfahren. Eine Schufa-Auskunft informiert über die Zahlungsmoral eines potenziellen Mieters. Anhand der letzten drei Gehaltsnachweise lässt sich feststellen, ob der Wohnungsbewerber sich in einem festen Arbeitsverhältnis befindet, ein regelmäßiges Einkommen hat und in der Lage ist, die monatliche Miete aufzubringen. Darüber hinaus können Mieter mit der Mietschulden-Freiheitsbescheinigung demonstrieren, dass sie sich bei vorherigen Vermietern nichts zu schulden kommen ließen.“

  • 5. Absicherung der Mieteinnahmen
„Soll der Immobilienkredit durch Mieteinnahmen zurückgezahlt werden, ist es wichtig, dass diese abgesichert sind. Auch eine umfassende Recherche über den Mieter bietet keine absolute Sicherheit. Die Gefahr durch Mietausfälle und Mietnomaden ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dabei beträgt die Dauer von Mietausfällen durchschnittlich 11,3 Monate. Vermieter können mit dem Abschluss einer Mietausfallversicherung vorbeugen: Die Versicherung springt im Schadensfall sofort ein und sichert die fortlaufende Kredittilgung.“

Original-Artikel: http://www.focus.de

Sanierung, Schornsteinfeger, Legionellen – Hauseigentümer aufgepasst: Was sich 2013 für Sie ändert

April 17th, 2014
Im Jahres-Endspurt 2012 hat die Bundesregierung noch eine Reihe von Änderungen für Immobilienbesitzer und Mieter auf den Weg gebracht. Es sind finanzielle Erleichterungen darunter – aber auch handfeste Nachteile. FOCUS Online gibt einen Überblick.
Horrende Energiepreise, teure energetische Sanierung und Immobilienblasen in den Ballungsräumen: Das Wohnen in Deutschland wird zunehmend zum Luxus – und eignet sich damit vorzüglich als Wahlkampfthema. Die Sozialdemokraten jedenfalls haben gleich einen ganzen Katalog an Maßnahmen vorbereitet, um im Wahljahr 2013 die Seelen von Mietern und Eigentümern zu streicheln: Medienberichten zufolge sind (stärkere) Mietpreisbegrenzungen für Bestands- und Neumieten sowie Heizkostenzuschüsse geplant – und mehr genossenschaftlichen Wohnungsbau soll es auch geben.

Dass es Handlungsbedarf gibt, kann auch die aktuelle Regierung nicht von der Hand weisen. Zum Jahreswechsel sind bereits einige teils gravierende Gesetzesänderungen in Kraft getreten. Read the rest of this entry »

US-Immobilienmarkt: Der neue Baumboom

April 16th, 2014

Die Erholung auf dem US-Immobilienmarkt treibt den Preis für Bauholz nach oben. Auch eine Käferplage ist daran aber nicht ganz unbeteiligt. Über den Boom eines exotischen Investments.

Die Meldung hatte ausgereicht, um die Börsen mit einem Freudensprung reagieren zu lassen: Die Daten vom US-Häusermarkt zeigten zum ersten Mal seit Langem wieder eine positive Tendenz. Schließlich gilt dieser Markt als wichtiger Wirtschaftsindikator.
Dabei kam die Nachricht gar nicht überraschend. Schließlich hatte bereits ein anderer Preis darauf hingedeutet, dass es bei US-Immobilien wieder aufwärtsgeht: Der Preis für Bauholz ist an der Börse in Chicago zuletzt auf 316 Dollar je 1000 Board Feet gestiegen, das ist ein Anstieg seit Jahresbeginn um 20 Prozent. Von den 24 im Rohstoffindex S&P GSCI geführten Rohstoffen legten nur Soja und Weizen stärker zu. Ein Board Foot ist ein amerikanisches Holzmaß. Es steht für ein Brett, das 30,5 Zentimeter lang, 30,5 Zentimeter breit und 2,54 Zentimeter dick ist.
Die Krise auf dem Immobilienmarkt war bekanntlich ein entscheidender Auslöser für die weltweite Finanzkrise. Da in den USA ein Großteil der Häuser aus Holz gebaut wird, brach auch der Markt für Bauholz ein. Nun scheint der Wind nach oben zu drehen: Die Verkaufserwartungen der US-Hausbesitzer sind zum ersten Mal seit September 2007 wieder positiv, die Zahl der Baubeginne ist auf ein Vier-Jahres-Hoch geklettert. Der Häusermarkt zeige Lebenszeichen und könne einer der entscheidenden Träger eines Wirtschaftsaufschwungs sein, sagte John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank of San Francisco, vor wenigen Tagen.
 
Inzwischen arbeiten die nordamerikanischen Sägewerke wieder auf dem Niveau von 2008. Der Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC) zufolge werden in diesem Jahr 52,5 Milliarden Board Feet Bauholz gesägt, ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2014 soll die Nachfrage auf 60 Milliarden Board Feet steigen.
Das US-Marktvolumen beträgt laut der Bank 20 Mrd. Dollar, es ist der größte Bauholzmarkt der Welt. Auch ein jüngster Nachfrageeinbruch aus China kann durch ein Wachstum beim Hausbau überkompensiert werden. Für ein typisches amerikanisches Haus werden 16.000 Board Feet benötigt. Patricia Mohr, Rohstoffanalystin bei der Scotiabank, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass ein sehr enges Angebot bevorstehe: “Ich habe das Gefühl, dass wir im kommenden Jahren sehr hohe Holzpreise sehen werden, selbst wenn der US-Häusermarkt sich nur langsam erholt.”
Nutznießer des hohen Holzbedarfs sind auch Unternehmen wie Weyerhaeuser: Die Aktie des Forstwirtschaftskonzerns stieg seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent, Analysten erwarten in diesem Jahr ein Gewinnplus von mehr als 40 Prozent.
Die steigende Nachfrage der Häuslebauer ist aber nicht der einzige Grund für höhere Preise: Zudem sorgt eine Käferplage in Kanada, dem weltgrößten Produzenten für Bauholz, für weiteren Auftrieb. Daten der Beratungsfirma International Wood Markets Group zeigen, dass im Sommer 2011 51 Prozent der Nutzkiefernwälder in British Columbia, der Holzprovinz des Landes, durch den Bergkiefernkäfer zerstört worden sind. Die Regierung spricht von der schlimmsten Insektenplage aller Zeiten.
 
Ursprünglich veröffentlicht: 

Was Makler und Vermieter bei Mietinteressen überprüfen sollten

April 16th, 2014

 

Dass Immobiliensuchende bei der Besichtigung von Haus und Wohnung das Objekt der Begierde gründlich unter die Lupe nehmen sollten, dürfte kein Geheimnis sein. Schließlich ist das Mieten oder Kaufen einer Immobilie eine langfristige Angelegenheit und wer will schon die Katze im Sack kaufen? Ebenso wollen sich auch die Akteure auf der anderen Seite des Immobilienmarkts, nämlich die Vermieter und Makler, absichern, weshalb sie die Interessenten für Ihr Objekt genau begutachten. Dies erfolgt oftmals nicht nur in ihrem eigenen Interesse. Read the rest of this entry »

Volkswirtschafts-Professor rät zum Kauf großer Wohnungen

April 16th, 2014
Der Volkswirt und Demographie-Experte Professor Robert Fenge erklärt im Interview mit FOCUS Online, warum wir trotz sinkender Bevölkerungszahlen mehr Wohnraum benötigen – und auf welche Lagen und Wohnungsgrößen Käufer setzen sollten.
FOCUS Online: Wie sieht Deutschland 2050 aus?

Professor Robert Fenge: Trotz aller Zuwanderung – es werden sehr viel weniger Menschen hier leben. Und sie werden im Durchschnitt sehr viel älter sein als heute. Schon 2025 werden hier wohl nicht mehr als 79 Millionen Menschen wohnen. Das kann auch die Zuwanderung derzeit nicht aufwiegen. Read the rest of this entry »

Ladenhüter trotz Immobilienboom – Die Tücken beim Hausverkauf

April 16th, 2014
Von wegen Betongold: Wer sein Eigenheim verkaufen will, bekommt oft nicht den Preis, den er für angebracht hält. FOCUS Online erklärt, woran das liegen kann und wie Sie den Käufern höhere Gebote entlocken.
Erben kann Segen und Fluch zugleich sein. Als Sven Mezger* kürzlich die Nachricht erhielt, dass sein verstorbener Onkel ihm und seinem Bruder ein Haus zugedacht hatte, war die Freude zunächst groß. Inzwischen – etwa ein dreiviertel Jahr später – sind die Brüder froh, endlich einen Käufer für das gute Stück gefunden zu haben. „Das Haus liegt in einer Neubausiedlung in Aurich“, erzählt der 39-jährige Kölner. Der Onkel hatte das frei stehende, etwa 170 Quadratmeter große Haus mit großem Garten vor etwa 15 Jahren für 530 000 Mark gekauft. „Davon ausgehend wollten wir ursprünglich 265 000 Euro für das Objekt haben“, erinnert sich Mezger.

Die Nachfrage war groß – doch die Angebote lagen weit unter dem aufgerufenen Preis. Schließlich standen 200 000 Euro als Kaufpreis im Notarvertrag – ein Viertel weniger als erhofft. „Dennoch gut, dass wir es los sind“, sagt der Arzt. Denn allmählich wurden ihm die Kosten für das Erbe – Instandhaltung, Grundsteuer, Fahrten in den Norden – lästig. Zudem scheuten die Brüder das Risiko des weiteren Verfalls und Wertverlusts. Read the rest of this entry »

Geldanlage: Was Anleger nach der Immofonds-Abwicklung tun können

April 16th, 2014

Offene Immobilienfonds waren einst heiß begehrt – jetzt befinden sich fast alle in der Abwicklung. Betroffene Investoren brauchen starke Nerven – dann können Sie ihre Chance nutzen.

Anleger, die ihr Geld in einen offenen Immobilienfonds investiert haben, brauchen derzeit gute Nerven: Aktuell befinden sich insgesamt elf der einst so beliebten Produkte in Auflösung. Die drei größten unter ihnen, der SEB Immoinvest, der CS Euroreal und der Kanam Grundinvest, haben nun fünf Jahre Zeit, um ihre Fondsimmobilien zu verkaufen. Ziel ist, die Anleger möglichst vollständig auszuzahlen.
Genau darin sehen einige Vermögensverwalter allerdings auch Chancen für Anleger, die noch ein paar Nerven übrig haben: “Die Abschläge, zu denen die Anteile abgewickelter Fonds an der Börse gehandelt werden, sind derzeit wirklich hoch”, meint etwa Norbert Ende von der Vermögensverwaltung Nuntios. “Selbst wenn die Fonds Immobilien am Ende mit etwas Verlust verkaufen, würde da für Investoren etwas übrig bleiben.”
 
Tatsächlich findet an der Fondsbörse in Hamburg derzeit ein reger Handel mit den Fonds in Auflösung statt – mit teils horrenden Abschlägen. Beispiel Kanam Grundinvest: Dessen Anteile werden an der Fondsbörse in Hamburg mit einem Abschlag von rund 33 Prozent auf den Nettovermögenswert des Fonds gehandelt. Der Börsenpreis liegt also deutlich unter dem, was die im Fonds enthaltenen Immobilien ausweislich ihrer aktuellen Bewertung bei einem Verkauf theoretisch einbringen könnten. Ähnlich verhält sich mit anderen großen Produkten wie dem SEB Immoinvest oder dem CS Euroreal. Die beiden Fonds befinden sich seit Mai in der Abwicklung.
“Die Abschläge sind sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass viele Anleger, die in den Fonds investiert waren, nicht noch einmal zwei Jahre auf ihr Geld warten können oder wollen”, sagt Maik Rissel, Immobilienexperte beim Hamburger Family-Office Marcard, Stein & Co.
Durch diesen Verkaufsdruck der Anleger können sich Fonds in Auflösung in der derzeitigen Situation aber mit einer recht hohen möglichen Rendite schmücken. Würde es das Kanam-International-Management schaffen, die Immobilien im Grundinvest zur Kündigungsfrist des Fonds am 31. Dezember 2016 zur aktuellen Bewertung zu veräußern, könnten Anleger, die jetzt an der Börse einsteigen, eine jährliche Rendite von 9,3 Prozent einstreichen. Selbst bei einer Wertminderung der Objekte um zehn Prozent läge die Jahresrendite noch bei 6,7 Prozent. Und auch bei Immobilienverkäufen bis 20 Prozent unter Wert käme man beim aktuellen Einstiegskurs noch auf 3,9 Prozent pro Jahr. “Den aktuellen hohen Abschlag bei den Fonds in Abwicklung können Anleger für sich als Sicherheitspuffer interpretieren”, sagt Ende.
Kursinformationen und Charts

Allerdings sind diese möglichen Renditen alles andere als sicher verdientes Geld. Der Anteilskauf über die Börse bleibt eine Spekulation mit Risiken. “Die aktuellen Abschläge entsprechen meiner Einschätzung nach nicht dem grundsätzlichen Objektwert der jeweiligen Portfolios”, sagt Thomas Beyerle, Analyst bei der Immobiliengesellschaft IVG . Doch das entscheidende Wort sei dabei “aktuell”. Im Zeitverlauf sehe er starke Probleme für die dann immer älter werdenden Bestandsobjekte, vor allem wenn sich diese in weniger zentralen Lagen befinden.
Die Fonds haben viele qualitativ hochwertige Immobilien bereits verkauft – besonders Einzelhandelsgebäude, um die sich Investoren derzeit ohnehin reißen. Übrig bleiben vor allem zahlreiche Büroimmobilien, die sich zumeist schlechter verkaufen lassen. Wie schwierig die Situation werden kann, zeigt das Beispiel des Axa-Fonds, der gleich die erste Ausschüttung an seine Anleger im März mangels ausreichender Barreserven ausfallen lassen musste. Im Fonds von SEB stecken Gebäudekomplexe am Potsdamer Platz in Berlin, die einen Großteil des Fondsvermögens ausmachen – und die viele Immobilienexperten allein schon wegen der schieren Größe des Objekts für nur schwer verkäuflich halten.
Rissel weist zudem darauf hin, dass der Markt für Anteile von Fonds in Abwicklung schnell austrocknen kann, wenn Investoren den Mut zum Risiko verlieren. “Man muss sich bewusst sein, dass man auf eine relativ illiquide Anlageform wettet”, sagt er.
Trotz der Unwägbarkeiten sieht Vermögensverwalter Ende für mutige Anleger eine Chance: “Es geht jetzt nicht darum, riesige Positionen in den Fonds aufzubauen”, so Ende. “Aber das Risiko ist auch nicht höher als das, was man derzeit für ein bisschen mehr Rendite bei anderen Anlagen eingehen muss.”
 
Original-Artikel: http://www.ftd.de

Vorschlag gegen Wohnungsnot – Ramsauer: Studenten sollen in Kasernen einziehen

April 15th, 2014
Billiger Wohnraum für Studenten ist knapp – mit der Folge, dass viele sogar in Notunterkünften wie Turnhallen nächtigen müssen. Ein Hoffnungsschimmer für die Betroffenen: Womöglich können sie bald in ehemalige Büros und Kasernen einziehen.
Die schwierige Wohnsituation von Studierenden beschäftigt am heutigen Freitag einen Runden Tisch im Bundesbauministerium in Berlin. Ressortchef Peter Ramsauer stellte kurz vor dem Treffen mit Vertretern von Behörden, Studenten und Wohnungsanbietern Lösungen in Aussicht. Das Thema werde „endlich auf allen Ebenen angepackt“, sagte der CSU-Politiker der „Saarbrücker Zeitung“ vom Freitag. Er werde ein Positionspapier vorlegen, in dem es auch um Handlungsanleitungen gehe.

„Wir wollen ungenutzten Wohnraum für Studierende aktivieren, freie Büros und militärische Liegenschaften zu Studentenunterkünften umwandeln und zusätzliche Investitionen der Wirtschaft ankurbeln“, sagte Ramsauer. Dabei setze man auf Anreize, „etwa auf die Wiedereinführung der steuerlichen Abschreibung“. Wichtig sei auch, dass die Kommunen Bauflächen ausweisen und Investoren mit offenen Armen empfangen würden. Read the rest of this entry »

Luxusimmobilien begehrt wie nie

April 15th, 2014
Im ersten Halbjahr 2012 sind die Verkaufszahlen von Immobilien im Luxussegment stark angestiegen. Dennoch bleiben die Preise auf einem konstanten Niveau.
 

Der Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen im Luxussegment ist im ersten Halbjahr 2012 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres stark angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des auf exklusive Wohnimmobilien spezialisierte Maklerhauses Dahler & Company. Die weiterhin anhaltende Schuldenkrise und der daraus resultierende Niedrigzins sind dabei die ausschlaggebenden Faktoren für die große Nachfrage nach Immobilien. Die Studie basiert auf Zahlen aus den sechs deutschen Großstädten Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt. Read the rest of this entry »

Zinszahlungen steuerlich absetzbar – Gerichtsurteil hilft privaten Immobilienverkäufern

April 15th, 2014
Die Restschuld der noch fälligen Zinsen bei Privatimmobilien kann nun steuerlich geltend gemacht werden. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Offen blieb, was passiert, wenn ein Haus mehr als zehn Jahre nach Erwerb wieder verkauft wird.
Wer künftig eine vermietete Immobilie mit Verlust verkauft, kann als Privatperson diese Verluste steuerlich absetzen. Sie werden Unternehmen gegenüber nun nicht mehr benachteiligt. Die auf die Restschuld noch fälligen Zinsen können steuerlich geltend gemacht werden. Das entschied am Mittwoch der Bundesfinanzhof in München. Mit Blick auf eine veränderte Gesetzeslage gab er damit seine bislang gegenteilige Rechtsprechung auf.

Der Kläger hatte 1994 ein Wohngebäude gekauft, dies vermietet und die erzielten Einkünfte versteuert. 2001 verkaufte er das Haus wieder, allerdings mit hohem Verlust. Der Verkaufserlös reichte nicht aus, die restlichen Kredite abzuzahlen. Wenigstens die Zinsen auf den noch verbliebenen Kreditbetrag wollte er daher als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Das Finanzamt erkannte die „nachträglichen Schuldzinsen“ nicht als Werbungskosten an. Dies entsprach der früheren Rechtsprechung. Read the rest of this entry »

Mietbürgschaft laut BGH-Urteil unbegrenzt gültig

April 15th, 2014

Verbraucher, die eine Mietbürgschaft eingehen, setzten sich damit einem potenziellen finanziellen Risiko aus, das nicht unterschätzt werden sollte. Denn laut dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofs ist die Haftung des Bürgenden nicht etwa auf maximal drei Monatsmieten beschränkt, wie viele Mieter glauben. Vielmehr ist die Haftungspflicht laut BGH-Urteil unbegrenzt.

Dieses Grundsatzurteil fällten die Richter in Karlsruhe auf Grundlage eines Streitfalls in Mannheim, bei dem der Vermieter von der Schwester eines rückständigen Mieters einen Betrag von mehreren Monatsmieten forderte. Die Bürgin verweigert die Zahlung mit der Begründung, dass Ihre Bürgschaft auf drei Monatsmieten begrenzt sei. Der Bundesgerichtshof wies die Klage der Frau ab mit der Begründung, dass die Haftung für eine Mietbürgschaft grundsätzlich unbegrenzt sei. Read the rest of this entry »

Hohe Preise drängen Münchens Mieter an den Stadtrand

April 15th, 2014
In Deutschlands teuerster Stadt München sind innerstädtische Wohnlagen gefragt wie nirgendwo. Dennoch zieht es die Wohnungssuchenden zunehmend in die Randbezirke. Grund dafür sind die schier unerschwinglichen Preise im Zentrum.
 

Wer in München auf Wohnungssuche geht, muss Kompromisse eingehen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Technischen Universität München (TUM), die von 2009 bis 2012 die Entscheidungsmotive von Wohnungssuchenden unter die Lupe nahmen. So wurden nur 45 Prozent der Befragten, die innerhalb des Mittleren Rings eine neue Bleibe gesucht haben, dort auch fündig. Wer sich von Anfang an auf die Bezirke am Rande der Stadt beschränkt, hat da schon mehr Erfolg: Hier lag die Trefferquote bei 64 Prozent (außerhalb des mittleren Rings) beziehungsweise 84 Prozent (in der Region München). Read the rest of this entry »

Laubfegen im Herbst

April 15th, 2014
Flammend rote Bäume und knallgelbe Büsche – bevor die kalte Jahreszeit hereinbricht, gibt die Natur im Herbst noch einmal ein buntes Gastspiel. Doch die farbenfrohe Pracht der herbstlichen Fauna bietet uns nur solange Freude, bis das Blattwerk zu Boden fällt und Gehwege bei Nässe zu gefährlichen Rutschbahnen mutieren lässt. Ähnlich wie beim Schneefegen im Winter, muss deshalb geklärt werden, wer für die Räumung des nassen Blattwerks im Herbst zuständig ist. Denn wer der Pflicht zum Laubfegen nicht nachkommt, kann von stürzenden Passanten vor der eigenen Haustür juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.

Wer für das Räumen zuständig ist

Grundsätzlich liegt die so genannte Verkehrssicherungspflicht bei den Gemeinden und Kommunen. In der Regel haben diese die Pflicht zum Kehren der Bürgersteige per Ortssatzung auf die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke übertragen. Die Besitzer von Mehrfamilienhäusern geben diese Kehrpflicht in den meisten Fällen wiederum an ihre Mieter weiter. Dafür haben die Vermieter zwei Möglichkeiten: entweder verpflichten sie ihre Mieter direkt zum Fegen oder beauftragen ein professionelles Reinigungsunternehmen, dessen Kosten im Regelfall gleichmäßig auf die Mietparteien im Haus im Rahmen der Nebenkosten umgelegt werden. Den Kehrbesen zur Hand nehmen oder für die Laubentsorgung zahlen müssen Sie als Mieter nur dann, wenn hierzu eine entsprechende Regelung in Ihrem Mietvertrag oder in der Hausordnung bestehlt. Liegt keine Klausel zum Laubfegen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung vor, darf der Vermieter diese nicht nachträglich ergänzen. Er ist dann eigenständig für die Laubentsorgung verantwortlich. Read the rest of this entry »

Steigende Immobilienpreise – Wo lohnt sich jetzt noch der Wohnungskauf?

April 15th, 2014
In Großstädten steigen die Mieten drastisch. Häufig fehlt bezahlbarer Wohnraum. Endlich reagiert die Politik – und lässt freies Gelände für Wohnungen erschließen.
Die Altbauwohnung im Hamburger Stadtteil Winterhude, nahe der Alster, bietet, was sich junge Paare in einer Großstadt wünschen: drei Zimmer, Holzfußboden und Balkon. Auch die Verkehrsanbindung überzeugt, und der Stadtpark liegt um die Ecke. Grundschullehrerin Jenny Zoll, 27, und der angehende Art Director Niclas Hellberg, 28, fühlen sich dort richtig wohl.

Das Problem ist nur: Sie müssen ihre Traum-Immobilie bald räumen, weil sie diese nur auf Zeit gemietet hatten. Im Mai kehren die Hauptmieter zurück. Nun muss sich das Paar an den Wochenenden in die riesigen Warteschlangen bei Besichtigungen einreihen, weil es in zentralen Lagen kaum freien Wohnraum gibt. Und das, obwohl das Paar monatlich bis zu 1200 Euro für eine Wohnung ausgeben würde. Read the rest of this entry »

Interessante Hinweise für Erben eines Mietvertrages

April 15th, 2014

Nach dem Tod eines Mieters stehen die Vermieter und Angehörigen regelmäßig vor einer Vielzahl von Fragen und Problemen. Unter anderem muss geklärt werden ob der Mietvertrag weiterbesteht oder von wem der Vermieter nach dem Tod des Mieters die Miete erhält. Hier kommt es um die Situation an. Wenn der Verstorbenen alleiniger war, steht nach dem Gesetz seinen Erben das Recht zu in den Mietvertrag einzutreten. Das können zum Beispiel Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und auch nicht eheliche Lebensgefährten sein. Read the rest of this entry »

Ranking: Deutschlands umstrittene Bauprojekte

April 15th, 2014

Kostspielig, kontrovers und nervenraubend – diese Eigenschaften treffen auf viele Bauprojekte zu, die derzeit in der Bundesrepublik realisiert beziehungsweise geplant werden. Ob schlechte Planung oder allgemeine Kostenexplosion, diese Großprojekte sorgen seit jeher für Schlagzeilen und hitzige Diskussionen, die nicht selten in entnervter Resignation münden. Hier sind unsere Top drei der umstrittenen Bauprojekte.

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beSURE-Vermieterschutz: Nie wieder von der Zahlungsmoral der Mieter abhängig sein

April 15th, 2014

So schön der Traum von der eigenen Immobilie auch ist: Mietwohnungen sind keineswegs eine risikolose Kapitalanlage. Die Mietschulden bei den Wohnungsunternehmen in Deutschland gehen zwar weiter zurück. Dennoch bleibt deren Summe beachtlich: So haben Eigentümer in Deutschland mit Außenständen von mehr als zwei Milliarden Euro zu kämpfen, weil zahlreiche Mieter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die Volz Unternehmensgruppe hat sich zu dieser Entwicklung Gedanken gemacht und den beSURE-Vermieterschutz entwickelt. Read the rest of this entry »