Chromaticus Immobilien-Blog
Neuigkeiten und Facts zu Immobilien

Wahnsinniger Boom – Hier kostet ein Parkplatz eine Million Dollar

Oktober 17th, 2014

Only in New York: Parkplätze für jeweils eine Million Dollar in SoHo sind das neueste Symbol für den Größenwahn an Manhattans Immobilienmarkt. Ein paar Quadratmeter Tiefgarage, viermal so teuer wie das durchschnittliche Eigenheim im Land. Die Metropole am Hudson macht dem Motto des Bundesstaats New York mal wieder alle Ehre: “Excelsior” – höher hinaus. Wie lange kann das gut gehen? 

Manhattans Wohnungsmarkt ist eine schillernde Zurschaustellung des Exzesses: Das ehemalige Apartment des verstorbenen Tenors Luciano Pavarotti am Central Park ist mit 13,7 Millionen Dollar noch relativ günstig, ebenso die Dreizimmer-Wohnung von Hollywood-Star Kirsten Dunst. Wer wirklich Aufsehen erregen will, kauft für 118,5 Millionen Dollar ein Penthouse am Battery Park mit Blick auf die Freiheitsstatue.  

13 Prozent Preisanstieg in 90 Tagen

Der Boom nimmt immer krassere Formen an: Alleine in den letzten 90 Tagen sind die Preise für Eigentumswohnungen in Manhattan um 13 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich lag das Plus im August bei rund fünf Prozent. “Macht euch bereit für das Platzen der Immobilienblase”, warnt Todd Schoenberger vom Vermögensverwalter J. Streicher Asset Management. “Alarmstufe rot” rief das “New York Business Journal” bereits im Juli aus.

 

Doch auch wenn die Preise viel stärker anziehen als die Einkommen – die Nachfrage will einfach nicht abreißen. Sehr viel Kundschaft komme aus dem Ausland, sagt der aus der TV-Serie “Million Dollar Listing New York” bekannte Makler Ryan Serhant. “Wir können an die ganze Welt verkaufen.” Internationale Investoren haben ihr Engagement in den USA zuletzt kräftig ausgebaut. Luxusobjekte in New York sind besonders begehrt.

Chinesen stehen Schlange

Vor allem Chinesen stehen Schlange. Sie machen inzwischen fast ein Viertel der ausländischen Käufer am US-Markt aus. Eileen Hsu, die Englisch und Mandarin spricht, hat sich auf superreiche chinesische Eltern spezialisiert, die ihre studierenden Kinder in New York unterbringen wollen. Das Konzept hat sie und ihr Team schon vier Mal zu Mitarbeitern des Jahres der größten New Yorker Makler-Firma Douglas Elliman gemacht.  

Ein Ende des Ansturms aus Asien scheint nicht in Sicht. Luxus-Apartments sind beispielsweise in Hongkong noch teurer als in New York. Auch sonst gibt es laut Experten gute Gründe, die Warnungen vor einem Immobilien-Crash im Big Apple für übertrieben halten. “Es wird nicht billiger werden”, sagt Jarod Randolph, Chef und Gründer der JGR Property Group. Der Markt hat in der Tat Eigenheiten, die gegen einen Infarkt sprechen.  

So unterscheidet sich die Finanzierungsstruktur deutlich von anderen Regionen – etwa die Hälfte der Deals werden “all cash” abgewickelt. Da das Geld locker sitzt, können sich viele Käufer die langwierigen Verhandlungen mit Banken und Hypothekenfirmen sparen. Die Verschuldungsquoten sind gering. New York ist laut Experte Randolph einer der am wenigsten mit Fremdkapital gehebelten US-Märkte. 

Einer der stabilsten Märkte  

Dadurch wird eine Kreditpyramide verhindert, die schlagartig zusammenfallen kann, wenn der Preistrend dreht. Ein weiterer Stabilisator ist, dass sich mehr als 70 Prozent der Apartments in Manhattan im Besitz sogenannter Co-ops befinden. Diese Eigentümergesellschaften stellen in der Regel sehr hohe finanzielle Ansprüche an Investoren. 

Tatsächlich ist ausgerechnet der Markt, der als Inbegriff aller Immobilien-Exzesse gilt, einer der stabilsten weltweit. Selbst 2007, als die Hauspreisblase platzte, kam Manhattan vergleichsweise glimpflich davon. Seit fast zehn Jahren schwanken die Preise in relativ engen Bandbreiten – wenngleich auf hohem Niveau. Der Wahnsinn ist gewissermaßen Dauerzustand, wie so vieles in dieser Stadt.

 

Adresse der Quelle:

http://www.focus.de/

Höchste Chance für Käufer – Vechta ist Topregion für Immobilien-Wertsteigerung

September 18th, 2014

Immobilien in Niedersachsen und Bremen dürften nach einer Postbank-Studie weiter im Wert steigen. Als Top-Wachstumsregion sieht die Bank den Landkreis Vechta, der unter 402 untersuchten deutschen Landkreisen und Städten auf Platz 27 landet. 

Haushalte mit geringem Nettoeinkommen (bis 1700 Euro/Monat) könnten sich dort im Schnitt 105 Quadratmeter Wohnraum leisten, Durchschnittsverdiener (bis 2600 Euro) 179 Quadratmeter, teilte die Postbank am Montag bei der Vorlage der Prognos-Studie “Wohneigentum 2014″ mit. Generell sei in drei von vier Regionen Niedersachsens und Bremen auch für Haushalte mit geringerem Einkommen der Kauf eines Hauses von mindestens 100 Quadratmetern finanzierbar. 

Bei der Studie wurde untersucht, in welchen Regionen Wohnraum “bezahlbar” ist. Dafür wurde angenommen, dass die Kaltmiete nicht mehr als 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens beträgt. Beim Kauf dagegen sollte die Finanzierungslast – bei einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent – nicht mehr als 40 Prozent des Einkommens ausmachen.  

Nur im Kreis Lüneburg, den Städten Osnabrück, Oldenburg, Bremen, Braunschweig und Wolfsburg sowie der Region Hannover stoßen Haushalte mit mittlerem Einkommen beim Erwerb eines 130-Quadratmeter-Hauses an ihre finanziellen Grenzen, fand die Postbank heraus. Den meisten Wohnraum fürs Geld gibt es demnach im Kreis Holzminden, wo sich auch Geringverdiener Häuser leisten können. In den Kreisen Leer und Aurich, zu denen auch vier ostfriesische Inseln gehören, gibt es fürs gleiche Geld nur eine 53 beziehungsweise 61 Quadratmeter-Wohnung. 

Dem Landkreis Vechta werden bis 2025 gute bis sehr gute Zukunftschancen eingeräumt. Er sticht damit in der Gesamtheit aller untersuchten Faktoren zu Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage hervor. In dieser Rangfolge verweist er Wolfsburg, den Landkreis Cloppenburg, Oldenburg, das Emsland, Braunschweig, die Grafschaft Bentheim sowie Osnabrück, das Ammerland und den Landkreis Harburg auf die weiteren Plätze.
 
Original-Artikel:
http://www.focus.de/immobilien

Bis zu 7500 Euro je Quadratmeter – FOCUS-Online-Test: Was kosten 80 Quadratmeter Wohnung in deutschen Großstädten?

September 15th, 2014
Der Mietanstieg in den deutschen Großstädten verlangsamt sich, doch zum Kaufen werden Wohnungen immer teurer. Was kostet eigentlich eine Wohnung in Berlin, München und Co.? FOCUS Online hat den Test gemacht.

Wer eine Wohnung kaufen möchte, kommt in deutschen Großstädten mit dem Sparen kaum noch hinterher. Seit Jahren steigen die Preise für Eigentumswohnungen rasant. Die einen kaufen lieber, weil sie steigende Mieten fürchten. Die anderen wittern Inflationsgefahren und wollen ihr Geld in Substanz anlegen. Und in beiden Gruppen wird die Nachfrage durch niedrige Zinsen zusätzlich angeheizt.

Die teuerste Stadt ist und bleibt München. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag 2013 bei knapp 4800 Euro pro Quadratmeter. Seit 2008 ist er um knapp 2000 Euro angestiegen. Damals waren die Wohnungen in München mit 2.800 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise günstig. Überraschend: Hinter der bayrischen Landeshauptstadt kommt nicht etwa Hamburg, sondern Garmisch-Partenkirchen als zweitteuerste Stadt der Bundesrepublik. Und wer sich in Freiburg eine Wohnung kaufen will, muss im Schnitt auch noch 3.300 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

Bei all diesen Angaben handelt es sich immer um Durchschnittswerte. FOCUS Online wollte es genau wissen und begab sich in den elf größten deutschen Städten auf Wohnungssuche.

Gesucht wurde die folgende Musterwohnung:

- zentral gelegen – möglichst in Innenstadtnähe;

- rund 80 Quadratmeter;

- mit Balkon.

Die Suche erfolgte auf großen Internet-Plattformen wie Immoscout, Immowelt oder großen Regionalportalen.

 

Bekanntheit und Image beeinflussen Kaufpreise

Wer in Berlin wohnen möchte, hat viele Auswahlmöglichkeiten. Allein im Bezirk Mitte gab es in dieser Woche 15 Wohnungsangebote zum Kauf. Zentraler geht es kaum noch.

410.000 Euro kostet in Berlin die teuerste 80-Quadratmeter-Wohnung. Die günstigste liegt bei 220.000 Euro. Der Mittelwert aller dort verfügbaren Immobilien, die den Suchkriterien entsprechen, liegt bei knapp 350.000 Euro. Für die Stadtteile Prenzlauer Berg und Friedrichshain sind ähnlich viele Inserate zu finden. Obwohl die Lage ebenfalls sehr zentral und nicht weit von bekannten Plätzen wie dem Alexanderplatz entfernt ist, sind die Preise hier schon günstiger. Die teuerste Wohnung kostet 387.000 Euro, die Günstigste 149.000 Euro. Der Preisunterschied lässt sich durch Lageunterschiede und Sanierungsstand erklären. Die Durchschnittskosten für eine 80 Quadratmeter Wohnung liegt in diesen drei Bezirken bei rund 290.000 Euro. 

In Hamburg sind Wohnungen in den ausgewählten Kategorien für Preise zwischen 239.000 und 654.000 Euro zu haben. Zwischen Stadtteilen wie St. Pauli, Eimsbüttel oder Uhlenhorst variieren die Preise aufgrund der Bekanntheit und Beliebtheit des Viertels. Der Mittelwert liegt bei knapp 370.000 Euro.

München ist mit Abstand die teuerste Stadt im Test. Günstig kann man hier in der gewählten Kategorie keine Wohnung nennen. 300.000 Euro müssen Interessenten mindestens in die Hand nehmen. Ab 400.000 Euro geht es dann aber erst richtig los. In einzelnen Fällen wird das 80-Quadratmeter-Domizil sogar zu einem stolzen Preis von knapp 600.000 Euro angeboten. Das sind unfassbare 7500 Euro pro Quadratmeter.

 

In Leipzig günstig zu kaufen

Deutlich preiswerter ist der Immobilienerwerb im Ruhrgebiet: knapp 200.000 Euro für eine Wohnung in Dortmund erscheinen direkt passabel. Die Preise hier haben sich in den vergangenen Jahren kaum verändert, Preissteigerungen gab es nur selten.

Von den getesteten Städten fällt besonders Leipzig ins Auge. In den letzten drei Jahren sind die Preise in der Stadt leicht gestiegen. Trotzdem sind die Wohnungen hier im Vergleich zum Bundestrend extrem günstig. Wer ein Budget von 90.000 Euro hat kann dafür schon eine Dreizimmer-Wohnung mit 79 Quadratmetern und Balkon bekommen. Teurer geht es natürlich auch: auf bis zu 250.000 Euro. Im Vergleich zu anderen Städten ist das immer noch ein Schnäppchen.

 

Webseite:

http://www.focus.de/immobilien/kaufen

Mieten oder Kaufen?!

September 8th, 2014
Noch immer fällt die Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder doch lieber zu mieten, vielen sehr schwer. Gerade für junge Menschen ist dies für die Zukunft wegweisend. 

So überrascht es nicht, dass vor allem Jungakademiker bei Maklern und Finanzdienstleistern gefragt sind, da sie meist gut verdienen und über Familiengründung nachdenken. Dazu kommen Themen wie Vermögensaufbau und Altersvorsorge. So sollte man sich z. b. gut überlegen, ob man in die private Krankenversicherung wechselt oder bei der freiwillig gesetzlichen bleibt. Zudem sollte man sich überlegen, ob eine Erwerbsunfähigkeit oder eine Berufsunfähigkeit zu versichern ist. So betrifft die Erwerbsunfähigkeit eher Menschen mit Bürojobs, die Berufsunfähigkeit Menschen, die körperlich Arbeiten, etwa im Handwerk oder in der Pflege tätig sind.

Welcher Sparvertrag passt zu mir?

Die Altersvorsorge und die Vermögensbildung stehen oft in engem Zusammenhang mit der Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen oder nicht. Hier gilt es zu beachten, ob die Miete über die Jahre günstiger ist, oder ob sich trotz Instandhaltungskosten und Wertverlust mit den Jahren ein Haus lohnt. Welche Sparverträge sich lohnen und ob es Sinn macht, in Immobilien zu investieren oder in Finanzprodukte Kapital anzulegen, kommt im Wesentlichen auf die persönliche Lebensplanung an. Im konkreten Beispiel geht es um einen jungen Anwalt, der gut verdient und sich intensiv um die Altersvorsorge gekümmert hat. Nun stellt sich für den Anwalt die Frage, ob er in einigen Jahren ein eigenes Haus haben möchte, um später eine Familie zu  gründen. Langfristige Sparverträge sind dann zu empfehlen, wenn kein Interesse an einem Eigenheim besteht. Kurzfristige Sparverträge sind für den Kauf einer Immobilie sinnvoll. Wer also ein Eigenheim möchte, sollte Banksparpläne und Bausparverträge abschließen. Wer kein Eigenheim möchte, kann sich in Sachen Altersvorsorge auf Rentenpolicen und Aktiensparpläne verlassen. Wer sich nicht entscheiden kann, hat die Möglichkeit, einen Bausparvertrag in Renten und Aktien umzuwandeln.

Dazu kommt die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt. Die Angebote an Mehrfamilienhäusern werden knapper, vor allem in wachstumsstarken Regionen. Langfristig sind hier steigende Mieten und Immobilienpreise zu beachten. Denn wer frühzeitig kauft, kann später unter Umständen profitieren. Die eigene Lebenssituation, aber auch Wohngefühl und Wohnkosten sollten bei der Entscheidung für den Häuserkauf oder zur Miete herangezogen werden.

 

URL der Quelle:

news.immobilo.de/2014/06/09/

Energiepass wird Pflicht

August 8th, 2014
Nach längerer Zeit soll der Energiepass nun nach dem Willen der Politik Pflicht werden. Davon profitieren dann vor allem Handwerker, ältere Hausbesitzer dagegen haben das Nachsehen.

Mit dem Energiepass soll der energetische Zustand einer Immobilie bewertet und dokumentiert werden. Mieter und Käufer können so die Nebenkosten recht genau hochrechnen. Bisher muss der Energiepass auf Nachfrage vorgelegt werden. Für viele Makler und Eigentümerverbände hat der Energiepass kaum eine Bedeutung. Vorgezeigt wurde er kaum, bei einem passenden Kaufpreis nehmen Käufer auch eine schlechtere Energiebilanz und damit höhere Nebenkosten in Kauf. Ab ersten Mai sollen nun neue Regelungen gelten, die dem Energiepass mehr Gewicht geben könnten. Bereits in Anzeigen, Inseraten und Internetportalen müssen Angaben zum energetischen Zustand gemacht werden. Der Pass muss nun auch ohne Aufforderung und explizite Nachfrage vorgelegt werden.

Ungewisse Umsetzung

Allerdings ist unklar, wie klar und verständlich diese Angaben und Informationen des Energiepasses für Verbraucher tatsächlich sind. Zur Verdeutlichung wird meist eine Farbskala genutzt, die den Energieverbrauch pro Quadratmeter und Jahr aufzeigt. Eine individuelle Darstellung fehlt. Daher sollen künftig Energieklassen ähnlich, wie bei Waschmaschinen oder Kühlschranken für Klarheit sorgen. Verwirrung stifteten auch bisher zwei zugelassene Versionen des Ausweises. Der kostengünstige Verbrauchsausweis gibt Auskunft über den durchschnittlichen Energieverbrauch, der Bedarfsausweis ist teurer und aussagekräftiger. Experten bewerten hier etwa die Bausubstanz und die genutzte Heiztechnik. Die Kosten liegen bei beiden Varianten zwischen 25 und 100 Euro bzw. 200 bis 1000 Euro.

Veröffentlichung der Energiewerte Pflicht!

Wie die Anzeigenpflicht etwa in Internetportalen umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Wichtig zu wissen ist auch, dass es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt, wenn die Energiewerte nicht veröffentlicht werden. Zuständig für die Prüfung sind die Bauaufsichtsbehörden, die einen Ermessensspielraum anlegen wollen.

Die Kehrseite für ältere Immobilien

Neuerungen betreffen etwa auch ältere Immobilien, die schlecht gedämmt sind und veraltete Heiztechniken nutzen. Hier sollen die Eigentümer Abhilfe schaffen müssen. Um einschätzen zu können, ob man etwa bei der Dämmung nachbessern muss, braucht es meist einen Fachmann. Betroffen sind hier vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, die nicht bis zum 1. Februar 2002 selbst genutzt wurden.

 

Adresse der Quelle:

news.immobilo.de/2014/05/07/energiepass-wird-pflicht

Bandenring wegen verkauften „Schrott-Immobilien“ hochgenommen

August 4th, 2014
Die Berliner Polizei hat sechs Haftbefehle und 35 Durchsuchungsbeschlüsse im Zusammenhang mit dem Verkauf von „Schrott-Immobilien“ vollstreckt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Rahmen eines gewerbsmäßigen Bandenbetrugs.

In Berlin wurden wegen mutmaßlichen Betrugs mit Schrott-Immobilien sechs Haftbefehle gegen Verdächtige vollstreckt. 122 Polizeibeamte durchsuchten in einer großangelegten Aktion mehrere Objekte. Zudem beschlagnahmten sie Beweismaterial in circa 35 Büros und Wohnungen – darunter Akten und elektronische Geräte wie Computer und mehrere Handys.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten „gewerbsmäßigen sowie bandenmäßigen Betrug in 21 Fällen“ vor. Hierbei seien laut den drei ermittelnden Staatsanwälten die Beschuldigten gut organisiert gewesen und arbeitsteilig vorgegangen. So haben sie zwischen 2008 und 2012 den unerfahrenen Käufern großzügige Gewinne beim Kauf von Eigentumswohnungen versprochen.

Laut den Ermittlern hätten die Betrüger den Investoren Steuerersparnisse und hohe Mieteinnahmen in Aussicht gestellt. Des Weiteren sollen sie den Käufern vor Abschluss der Kaufverträge bewusst falsche Angaben zu den Wohnungen gemacht haben. Doch waren die Kaufpreise für die Wohnungen teilweise bis zu 2,5-mal höher als ihr eigentlicher Wert. Der Gesamtschaden aus diesen Käufen ergibt mindestens 1,8 Millionen Euro. Diese Fehlinvestition brachte viele Käufer bis zum Rande ihres Ruins. Sie konnten die finanzielle monatliche Belastung nicht tragen.

Im Fokus der Ermittlung

Zu den Verdächtigen sollen neben früheren Vorständen des Immobilienunternehmens Grüezi Real Estate AG auch der Notar Manfred O. und der frühere Notar Reinhold K. gehören. Allerdings wurde diese nicht verhaftet.

Nach Angaben der Beamten sollen die beiden Notare im Zeitraum von 2008 bis 2012 für Grüzi und deren Vertriebe wie correcta pro sowie für Swisskontor Kaufverträge beurkundet haben. Bereits Ende 2011 wurde dem Notar Manfred O. vorgeworfen, Verkäufe von Schrottimmobilien beurkundet zu haben. Reinhold K. habe dagegen eher Kaufvertragsangebote beurkundet. Er soll die meist völlig unerfahrenen Käufer dazu überredet haben, Angebote abzugeben, an die sie gebunden waren. Doch die Investoren ahnten von all dem nichts, denn die Eigentumswohnungen wurden ihnen oft unter Vortäuschung falscher Tatsachen als „Steuersparmodelle“ verkauft, zum Teil zu extrem überhöhten Preisen.

Schrottimmobilien-Szene bereits vor Jahren im Visier der Ermittler

Im Jahr 2011 hatte der betrügerische Handel mit Schrottimmobilien bereits heftige Debatten in der Hauptstadt ausgelöst: Damals kam heraus, dass der von der Union als Justizsenator berufene Anwalt und Notar Michael Braun an der Beurkundung zweifelhafter Geschäfte mit Schrottimmobilien beteiligt gewesen sein soll. Folglich musste Braun nach nur wenigen Tagen im Amt zurücktreten. Jedoch konnte die Staatsanwaltschaft damals dem Anwalt keine Straftaten nachweisen.

 

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Nebenkosten sparen: So kann die „zweite Miete“ reduziert werden

April 27th, 2014
Nicht umsonst wird oft von einer zweiten Miete gesprochen: Nebenkosten, die etwa Strom, Gas und Wasser beinhalten, können die Haushaltskasse stark belasten – kein Wunder, erreichen die Preise für Energie immer neue Höchststände. Dabei können mit ein paar Tricks einige Kosten eingespart werden, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

Heizkosten reduzieren

Die Nebenkostenabrechnung besteht aus verschiedenstens Posten – zum Teil können diese kaum beeinflusst werden (zum Beispiel bei Müllgebühren), einige Rechnungsposten können Mieter und Eigentümer aber sehr wohl durch ihr Verhalten beeinflussen. Ein wichtiger Punkt ist die Heizenergie. Niemand will in einer kalten Wohnung leben, aber gerade in Zimmern, in denen man sich nicht ständig aufhält, können gut Nebenkosten eingespart werden. Schließlich muss dort die Heizung nicht die ganze Zeit auf vollen Touren laufen – nur ein Grad Temperatur weniger spart etwa sechs Prozent der Heizkosten ein. Auch auf das richtige Lüften muss unbedingt geachtet werden. Keinesfalls sollte etwa bei laufender Heizung lange Zeit das Fenster gekippt sein. Ratsam ist es hingegen, im Winter mindestens zweimal täglich etwa fünf bis zehn Minuten Stoß zu lüften. Was viele außerdem nicht wissen: Bei Abwesenheit sollte die Heizung niemals ganz ausgestellt werden, denn häufiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer als wenn einfach eine abgesenkte Durchschnittstemperatur gehalten wird. Werden die Räume unterschiedlich stark geheizt, sollten die Innentüren zudem geschlossen bleiben. Doch aufgepasst: Neubauten und viele neu renovierte Altbauten haben zwar eine sehr gute Dämmung, sind in der Konsequenz aber auch luftdicht. Das bedeutet, es kommt kaum Kälte rein, dafür allerdings auch kaum Feuchtigkeit hinaus. Die Räume sollten deshalb häufiger stoßgelüftet werden, damit sich kein Schimmelpilz bilden kann und das Betriebskosten sparen nach hinten losgeht. Read the rest of this entry »

Münchens Wandel aus architektonischer Sicht

April 25th, 2014
Münchens Stadtbild ist von erstklassig erhaltener Klassik und Eleganz geprägt. Ob in der Altstadt, in Nymphenburg oder entlang der Prinzregentenstraße, stehen viele Gebäude sinnbildlich für den Charakter Münchens: souverän, exklusiv, stolz, anmutig.

Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch auch Abweichungen auf. Gerade heute, in einer Phase mit vielen neuen Großbauprojekten, wandelt sich das Gesicht der Isar-Metropole an immer mehr Stellen in Richtung Moderne. Dass dabei nicht immer Kompromisse mit der Vergangenheit eingegangen werden, darf als weiterer Fingerzeig in Richtung Zukunft gedeutet werden. Read the rest of this entry »

Wirtschaftsinstitut kritisiert mögliche Mietpreisbremse

April 25th, 2014
Eine Mietpreisbremse würde die derzeit in zahlreichen Städten herrschende Wohnungsnot nicht beseitigen – zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie. Die Forscher warnen zudem vor negativen Effekten.

Die Mietpreisbremse könnte nicht den erhofften Erfolg in Form von weniger stark steigenden Mieten haben – im Gegenteil, sie könnte das Problem weiter verschärfen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). Read the rest of this entry »

SPD zu Besuch in Österreich: Was Berlin von Wiener Wohnen lernen kann

April 22nd, 2014
Vor wenigen Tagen fand in Wien ein Treffen des SPD-Fraktionschef Raed Saleh und Landeschefs Jan Stöß mit SPÖ-Politikern statt. Hintergrund der Reise war die Wiener Wohnungspolitik und die öffentliche Daseinsvorsorge, von denen sich die SPD einige Sachen in puncto günstiger Wohnungsbau abzuschauen erhofft.

Wien ist nicht nur eine sozialdemokratische Hochburg, sondern besitzt auch einen sehr hohen Anteil an Mietern und an Gemeindewohnungen. Mehr als drei Viertel der Wohneinheiten bestehen aus Mietwohnungen, während über die Hälfte davon von der Stadt Wien finanziert oder gefördert wird. Wien hat also einen ebenso hohen Anteil an Mietern wie Berlin – aber deutlich mehr Wohnungen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. In Berlin sind nur noch 16,4 Prozent der Mietwohnungen in der Hand städtischer Wohnungsbaugesellschaften. Read the rest of this entry »

Wenn das Amt den Umzug will

April 21st, 2014
Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) können vom Jobcenter zu einem Umzug aufgefordert werden. Auch wer als Leistungsempfänger freiwillig umzieht, muss einige Hürden überwinden. Doch aus welchem Grund es zum Umzug kommt, Leistungsbezieher sind auf die finanzielle Hilfe des Jobcenters angewiesen.

Das Jobcenter kann Hartz-IV-Empfänger zum Umzug auffordern, wenn sie der Meinung sind, dass die derzeitige Bleibe nicht angemessen, also zu groß oder zu teuer, ist. Zwar kann niemand zum Umzug gezwungen werden, aber die Leistungen werden nur dann gewährt, wenn das Jobcenter die Miete für adäquat hält. Findet ein Umzug aufgrund einer Aufforderung statt, muss das Jobcenter für den Umzug aufkommen. Wollen Leistungsempfänger von sich aus umziehen, liegt die Sachlage zum Teil anders. Read the rest of this entry »

„Sämtliche Ausstattungen sind defekt oder nicht mehr vorhanden“: Skurrile Immobilienangebote

April 20th, 2014
Es gibt nicht nur die Standardobjekte mit einem Zimmer, Küche, Bad und Balkon. Manch eine Immobilie glänzt auch aufgrund ihrer Ungewöhnlichkeit. Wer will nicht in einer Leichenhalle, einem Atombunker oder in einem „Zweifamilienhaus in katastrophaler Lage“ wohnen?

Wer sich nach einer neuer Wohnung oder einem neuen Haus umsieht, sucht meistens eine schöne Bleibe, am besten in einer attraktiven Lage und zu einem guten Preis. Aber es geht auch anders: „Wenn Sie Ihr Kapital unbedingt vernichten wollen, sollten Sie zugreifen!“. Read the rest of this entry »

Hausbaukosten kalkulieren – wertvolle Tipps

April 20th, 2014

Wer ein Haus selber bauen oder bauen lassen möchte, sollte sich zunächst einmal grundlegend informieren. Tipps zum Hausbau gibt es auf Hausbaumessen, in Musterhaussiedlungen und bei Hausbaufirmen. Genauso können diese im Internet oder mittels Fachliteratur eingeholt werden.

Hausbaukosten kalkulieren
Um die Hausbaukosten überhaupt kalkulieren zu können, gilt es Fragen zu beantworten, wie Read the rest of this entry »

Berliner Mieten steigen auf Rekordniveau

April 20th, 2014
Günstig wohnen in der Hauptstadt: das war einmal. Die Mieten in Berlin legten allein im letzten Jahr im Durchschnitt um 13,8 Prozent zu.
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Erst vor zwei Tagen berichtete der Immobilienverband Deutschland (IVD), dass die Mieten in Deutschland inflationsbereinigt günstiger als noch vor zwanzig Jahren wären. Das mag für einzelne Orte in Deutschland stimmen, für Berlin jedoch mit Sicherheit nicht: In der deutschen Hauptstadt stiegen die Mieten im Jahr 2012 so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr. Read the rest of this entry »

Nur noch 40 000 freie Wohnungen – Im Kampf gegen die Wohnungsnot fallen in Berlin fast alle Tabus

April 20th, 2014
In Hamburg, Frankfurt und München gibt es praktisch keine leerstehenden Wohnungen mehr. Auch in Berlin wird das Angebot immer knapper. Der Senat ist daher entschlossen, alle Register zu ziehen.
Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist äußerst beliebt. Nicht nur, weil man hier in netten kleinen Cafés den Tag genießen kann, sondern auch, weil das Bild geprägt ist von schmucken Häusern. Viele hübsch sanierte Altbauten locken vor allem eine junge Szene und Touristen an.

Investoren machen sich das zu nutze. In der Kopenhagener Straße 72, einem hellgraue verputzen Gebäude mit rotem Klinkerstein, gehen viele Menschen ein und aus. Durch eine Schaufensterscheibe kann man in das Innere schauen. Dort stehen zwei junge blonde Damen, die eifrig telefonieren und Schlüssel an die Hereinkommenden übergeben. Auf einem glänzenden Schild an der Fassade steht: „T&C Apartments. Exklusive Ferienwohnungen. 1 Zimmer ab 60 Euro pro Nacht“. Denn in dem fünfstöckigen Altbau wohnen keine normalen Mieter mehr, sondern Touristen, Messebesucher oder Handwerker, die sich meist nur wenige Tage in Berlin aufhalten. Ein lukratives Geschäft. Bezirksstadtrat Holger Kirchner von den Grünen schätzt, dass man mit einer Ferienwohnung in der Hauptstadt drei- bis viermal so viel einnehmen kann wie mit einer normalen Vermietung. Statt 300 bis 400 Euro kalt für 60 Quadratmeter, spült dieser Kniff monatlich zwischen 900 und 1600 Euro in die Kasse. Read the rest of this entry »

Immobilien clever losschlagen – Sanieren, Sortieren, Präsentieren: So holen Sie beim Hausverkauf mehr Geld heraus

April 20th, 2014
Händler präsentieren ihre Waren attraktiv im Schaufenster. Wer sein Haus verkauft, tut das oft nicht – und verschenkt damit Geld. „Homestaging“ ist oft die Lösung. FOCUS Online erklärt, was es damit auf sich hat – und wer die Dienstleistung anbietet.
Über 13 Monate stand das Haus von Karin und Hans Kargo (Name von der Redaktion geändert)aus Germering leer. Trotz Makler und einem wirklich guten Preis gab es kaum Interessenten. Schweren Herzens nahm das Rentnerehepaar seine letzten Ersparnisse in die Hand und investierte sie in eine sogenannte „Homestagerin“, die das Anwesen zum Verkauf herausputzen sollte.

„Mein Neffe hatte davon im Internet gelesen und uns dazu geraten“, erzählt die ehemalige Lehrerin Karin. Und die Expertin legte gleich los: Die alten Teppiche und Vorhänge flogen raus– schlichtes Laminat kam rein; die vergrauten Wände wurden geweißt und das Haus mit Hilfe von Mietmöbeln, Lampen und Accessoires dezent aufgehübscht. Read the rest of this entry »

Wie Sie Ihren Architekt finden

April 19th, 2014

Eine meiner Webseiten-Besucherinnen aus Österreich hatte mir in Zusammenhang mit der Suche nach einem geeigneten Architekt oder Baumanager über mein Spezial-Forum einige recht interessante Fragen gestellt, die ich sehr gerne ausführlich beantwortet habe.

Weil die Honorordnungen für Architekten in vielen europäischen Ländern sehr ähnlich aufgebaut sind, habe ich mich dazu entschlossen, meine persönliche Antwort in meinem Spezial-Forum zu veröffentlichen und damit allen Bauinteressierten zugänglich zu machen. Read the rest of this entry »

Nebenkosten: Mieter dürfen sich an Werten der Nachbarn orientieren

April 18th, 2014
Sie sorgen seit jeher für Unstimmigkeiten bei Mietern: Heizkosten. Gerade in Mehrfamilienhäusern sind sie mitunter sehr schwer nachvollziehbar – kein Wunder, werden in der Regel nur die eigenen Verbrauchswerte angegeben. In einem aktuellen Urteil wurde nun klargestellt, dass Mieter auf Nachfrage künftig auch die Verbrauchswerte ihrer Nachbarn erfahren dürfen.

Es ist das Recht eines jeden Mieters, zu erfahren, wie viel Heizenergie ihre Nachbarn verbraucht haben – nur auf diese Weise können sie Angaben zum Gesamtverbrauch in der Betriebskostenabrechnung überprüfen. Zu diesem Schluss kam kürzlich laut Medienberichten das Landgericht Berlin. Was dabei den Datenschutz angeht, so muss der Vermieter entsprechende Angaben in den Unterlagen im Zweifelsfall schwärzen. Read the rest of this entry »

Hausbau Planen

April 18th, 2014

Wir haben leider noch nicht viel Zeit mit Ihren Ratgebern verbringen können, konnten also noch nicht herausfinden, wie wir die Informationen zum Thema Hausbau auf die Themen Wohnungskauf und Aus- oder Umbauübertragen koünnen.

Wahrscheinlich wird es wohl auf die Analyse der Handwerkerleistungen und Preise hinauslaufen, oder?

Meine Frage nun…

Haben Sie ein paar Tipps, wie wir Ihr geballtes Hausbau-Wissen auf unser angedachtes Projekt Wohnung kaufen, Wohnung umbauen oder Wohnung ausbauen übertragen können? Read the rest of this entry »

Logistikmarkt: Rekord-Flächenumsatz katapultiert Frankfurt

April 18th, 2014

Frankfurt am Main – Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Marktgebiet des Großraums Frankfurt insgesamt 251.000 m² Logistik- und Lagerflächen umgesetzt. Damit bewegt sich das Ergebnis auf dem gleichen Niveau wie im Rekordjahr 2011 (252.000 m²) und unterstreicht die seit Ende 2012 zu beobachtende dynamische Entwicklung. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Mit einem Flächenumsatz von 126.000 m² wurden im zweiten Quartal nahezu gleich viele Logistik- und Lagerflächen vermarktet wie in den ersten drei Monaten des Jahres“, erläutert Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Die Umsatzsteigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum beläuft sich auf stolze 41 %.“ Der langjährige Durchschnitt des Flächenumsatzes im ersten Halbjahr wurde sogar um 43 % übertroffen. Im bundesweiten Vergleich der bedeutenden Logistikstandorte setzte sich Frankfurt damit im laufenden Jahr an die Spitze. Gleichzeitig verzeichnete die Rhein-Main-Metropole auch den höchsten Umsatzzuwachs aller großen deutschen Ballungsräume. Ein wesentlicher Grund dieser sehr positiven Entwicklung ist auch die lebhafte Bautätigkeit von Eigennutzern, die fast die Hälfte zum registrierten Gesamtumsatz beigetragen haben.  Read the rest of this entry »

Kaufen ist unter Umständen günstiger als mieten

April 18th, 2014
In zahlreichen Städten sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark gestiegen, gleichzeitig verharren die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung auf niedrigem Niveau. Unter Umständen kann der Kauf und die Finanzierung einer Immobilie günstiger sein als die monatliche Miete. Wo dies der Fall ist, hat Stiftung Warentest untersucht.

Verbraucher stellen sich früher oder später die Frage, ob es angesichts immer weiter steigender Mietpreise noch lohnt, eine Wohnung zu mieten oder ob es sich nicht doch rechnet, eine Immobilie zu kaufen. Dies gilt vor allem in Großstädten. Jetzt gibt ein großer Vergleich von Finanztest Auskunft darüber, in welchen Städten sich ein Kauf lohnt. Gerade in den Ballungszentren und den Metropolen sind in vielen Fällen die Mieten besonders teuer. Der Kauf einer Immobilie ist also immer interessanter, gerade wenn die Zinsen niedrig sind wie aktuell. So rechnen die Experten vor, dass etwa in Frankfurt der Kauf einer Wohnung monatlich Geld einspart, statt sie zu mieten. In München dagegen liegen die Mieten ebenfalls hoch, dennoch lohnt sich hier in vielen Fällen der Kauf nicht. Read the rest of this entry »

Die Zukunft Berlins: Das Stadtentwicklungskonzept 2030

April 18th, 2014
Im Berliner Rathaus fand vor Kurzem eine Diskussionsrunde rund um das Thema Stadtentwicklung in Berlin bis 2030 statt, zu der der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) eingeladen hatte. An der öffentlichen Veranstaltung konnte jeder teilnehmen, der Interesse am Thema hatte. Doch was sind die Ergebnisse des „Stadtforums 2030“, und was steckt eigentlich hinter dem Konzept?

Das Stadtforum dient als öffentliche Diskussionsplattform und ist ursprünglich nach der Wiedervereinigung errichtet worden, um den Zusammenschluss Ost- und West-Berlins städtetechnisch zu planen. Bis 2014 beschäftigt es sich unter dem Namen „Stadtforum 2030“ mit dem Stadtentwicklungskonzept 2030 und soll von Workshops und Gesprächen mit Experten begleitet werden. Die erste Sitzung fand nun vor Kurzem unter dem Motto „Wo steht Berlin, wohin geht Berlin?“ statt und beschäftigte sich mit den Zukunftsperspektiven Berlins. Read the rest of this entry »